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Psychosomatik, Psychotherapie, Psychiatrie
Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.4. Mose Vers 6, 24-26
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Sozial-Therapeutisches Wohnheim.
Begleitung zu mehr Selbstständigkeit.

Das de’ignis-Wohnheim nimmt Menschen auf, die vorübergehend oder langfristig nicht in der Lage sind, selbständig zu leben. Bei der Begleitung zu mehr Selbständigkeit streben wir hohe fachliche und pädagogisch-therapeutische Qualität an.
Dabei spielt der christliche Glaube als Quelle der Hoffnung, Werteorientierung und Geborgenheit eine entscheidende Rolle. Damit wird der Glaube zu einer hilfreichen Ressource in Bezug auf Hoffnung und Sinnfindung.
Unsere Arbeit ist überkonfessionell ausgerichtet und orientiert sich bewusst an den zwischen den Konfessionen und Denominationen vorhandenen Gemeinsamkeiten.

Die Zielgruppe.

Das Wohnheim ist ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Lebenskrisen, die nicht in der Lage sind, selbständig zu leben und eine längerfristige stationäre Begleitung brauchen.

Umstände und Situationen die eine Aufnahme unmöglich machen:

  • Menschen mit schwerer geistiger Behinderung
  • Akut suchtabhängige Menschen
  • Menschen mit ausgeprägten delinquenten (strafbaren) Verhaltensweisen
  • Menschen mit akuter suizidaler Gefährdung
  • Alle Arten fremdgefährdender Verhaltensweisen

Pädagogisch-therapeutische Ziele.

Die Rahmenbedingungen der Arbeit sind in der christlichen Anthropologie begründet. Diese Anthropologie sieht den Menschen als ein Beziehungswesen, das in einer Beziehung zu Gott, den Mitmenschen, zu sich selbst und der Welt lebt. Dieses vierdimensionale Beziehungssystem stellt in der pädagogischen Arbeit den sozialen Rahmen her und soll dem Betroffenen seine Würde und Freiheit im Hier und Heute durch die Wiederherstellung seiner Handlungsfähigkeit und sozialen Kompetenz wiedergeben.
Der Betroffene, der durch seine psychische Problematik Ausgrenzung und Entmündigung erfuhr, wird als ein soziales Subjekt begriffen und durch pädagogische und sozialtherapeutische Maßnahmen wieder zu autonomem Denken, Handeln und Fühlen begleitet. Dabei stehen das alltagspraktische und das soziale Handeln im Vordergrund.
Wir verstehen unsere Arbeit als Ergänzung zu den rehabilitativen Bemühungen der Psychiatrie und Psychotherapie. Dabei werden Erkenntnisse und Methoden aus den Bereichen Soziologie, Pädagogik, Psychologie sowie Theologie angewandt.
Die pädagogische Arbeit tritt in unserem Haus jedoch gegenüber den therapeutischen Interventionen stark in den Vordergrund. Es ist uns ein Anliegen, die Fähigkeit zum sozialen Interagieren und die Handlungskompetenz des Einzelnen zu erweitern. Mit Blick auf die Verselbständigung des Bewohners soll durch betreuende Tätigkeiten der Bewohner an die alltagsorientierten, ständig wiederkehrenden Tätigkeiten und Verrichtungen so herangeführt werden, dass der Aufbau von Struktur und Ordnung gefördert wird.

Das Leistungsangebot.

Das Leistungsangebot im Wohnheim ist sehr vielfältig. Alle Konzepte, Interventionen und Hilfsangebote zielen auf die Verselbständigung des Bewohners. Wir sind darum bemüht, den Einzelnen im Fokus zu sehen und die Konzepte dem individuellen Hilfebedarf anzupassen. So ist eine optimale individuelle Förderung und Aktivierung gewährleistet, ohne dabei den Heimbewohner in Überforderungssituationen zu bringen.

Die einzelnen Bereiche des Leistungsangebots:

  • Intensiver Heimbereich (Betreuungsstufe I – III)
  • Wohntrainingsbereich (Wohntrainingsstufe I – III)
  • Teilstationärer Heimbereich (Außenwohngruppe)
  • Ambulanter Bereich (Beratung in Lebenskrisen, Tagesgäste)

Die Inhalte umfassen dabei:

  • Tagesstrukturierende Maßnahmen (wie IT-Training, Raumpflege, Wäscherei, Tierhaltung/Tierpflege, Gartenarbeit etc.)
  • Unterstützende tagesstrukturierende Maßnahmen (wie pädagogisch-therapeutischer Freizeitbereich, Freizeit- und Erlebnispädagogischer Bereich, Ergotherapie, Kleingruppe, Großgruppe, Musikalische Förderungsbereiche, Ernährungstraining etc.)
  • Unterstützende Dienste (wie Einzelgespräche beim psychologisch-pädagogisch/therapeutischen Dienst, Sozialadministrative Hilfestellungen, Medizinischer Dienst etc.)
  • Angehörigen- und Familienarbeit