Medizinische Rehabilitation

Foto einer lächelnden, nachdenklichen Frau die an einem Fenster in einem hellen und lichtdurchflutenden Raum sitzt.

Wir helfen, wenn der Mensch
als Ganzes leidet.

Medizinische Rehabiliation und Nachsorge mit höchsten
medizinisch-therapeutischen Qualitätsstandards.

Ist die Erwerbsfähigkeit gefährdet oder bereits gemindert, besteht für Sie die Möglichkeit, Leistungen zur medizinischen Rehabilitation von Ihrem Rentenversicherungsträger zu erhalten. Auch wenn Sie nicht im Erwerbsleben stehen, können von der gesetzlichen Krankenkasse Rehabilitationsleistungen zur Sicherung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft gewährt werden. So sollen Pflegebedürftigkeit oder Behinderungen vorgebeugt oder die Einbindung in das soziale Umfeld verbessert werden.
Rehabilitationsleistungen können dabei ambulant oder stationär in Anspruch genommen werden.

Stationäre Rehabilitation

In einer stationären Rehabilitationsmaßnahme können Sie abseits der Anforderungen und Belastungen des Alltags eine intensive psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen, die auf Körper, Seele und Geist ausgerichtet ist. Versorgt von einem multiprofessionellen Team mit Angeboten, die sowohl der Hilfe in Ihren Nöten wie der Erholung dienen, bieten wir Ihnen in unseren Klinikabteilungen in Altensteig und Egenhausen beste Voraussetzungen für Ihre Genesung.

Im Rahmen der stationären Rehabilitation stehen unter anderem folgende Module des Therapieangebotes zur Verfügung:

Schon gesehen?

Weitere Informationen und eine Bildergalerie zu unseren stationären Einrichtungen finden Sie hier. Eine Behandlungsübersicht finden Sie Sie unter Krankheitsbilder.

  • Angebote mit primär seelischem Ansatz
    • Einzeltherapie (tiefenpsychologisch, verhaltenstherapeutisch oder systemisch orientiert)
    • Gruppentherapie (tiefenpsychologisch, verhaltenstherapeutisch oder systemisch orientiert)
    • Gestaltungstherapie
    • Ergotherapie
    • Musiktherapie
    • Soziotherapie
    • Traumatherapie
    • Arbeits- und Belastungstraining
    • Psychodrama/Bibliodrama
    • Gesundheitsvorträge
  • Angebote mit primär körperlichem Ansatz
    • Körperwahrnehmung/Konzentrative Bewegungstherapie (KBT)
    • Sandsackboxen
    • Entspannungstherapie
    • Physiotherapie (Krankengymnastik, Schlingentisch, medizinische Trainingstherapie, Lymphdrainage, manuelle Therapie u. a.)
    • Rückentraining
    • Massagen
    • physikalische Therapie (Fango, Rotlicht u. a.)
    • Sport- und Bewegungstherapie, Schwimmen
    • medikamentöse Behandlung
  • Angebote mit primär geistlichem Ansatz
    • morgendliche Andachten mit Gebet und Gesang
    • themenzentrierte Lehreinheiten zu geistlichen und lebenspraktischen Grundfragen
    • musikalische und meditative Angebote am Abend

Spezialprogramme

  • Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR)

    In vielen Fällen liegen besondere berufliche Problemlagen vor. Diesen wird mit einem eigenen Konzept Rechnung getragen, welches speziell auf berufliche Fragestellungen zugeschnittene Therapiemodule enthält.

  • Essstörungen

    Für Patienten mit einer Problematik im Bereich Essen gibt es ein auf die Besonderheiten dieses Krankheitsbildes abgestimmtes Behandlungsprogramm. Dieses enthält sowohl einsichtsorientierte Komponenten als auch Anleitung zu praktischen Übungsschritten. Dabei ergänzen sich psychotherapeutische Maßnahmen und ein praktisches Training in der Lehrküche.

  • Depresssionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen

    Neben der in der Aufzeichnung behandelter Krankheitsbilder genannten posttraumatischen
    Belastungsstörung können auch andere Erkrankungen Folge schwerwiegender Traumatisierungen sein, zum Beispiel Angststörungen und Depressionen. Auf beide Krankheitsbilder gehen wir in unseren Behandlungsgruppen regelmäßig ein, teilweise unterstützt durch spezifische Informationsgruppen. Bei gegebener Indikation führen wir eine traumaspezifische Behandlung durch.

Ambulante Rehabilitation

Die ganztägig ambulante Rehabilitation in unserem Gesundheitszentrum in Egenhausen ist für jeden interessant, der an einer seelisch bedingten Erkrankung leidet und aus persönlichen, familiären oder beruflichen Gründen besser von einem teilstationären als von einem vollstationären Behandlungsangebot profitieren kann. Der Bezug zur gewohnten Umgebung bleibt erhalten, so dass Sie neue Erfahrungen gleich umsetzen können.

 

 

Der Fluss „Murg” mit dem Schloss Eberstein in Gernsbach Obertsrot im Schwarzwald in Baden-Württemberg.
Der Fluss „Murg” mit dem Schloss Eberstein in Gernsbach Obertsrot, Schwarzwald. Foto: Jürgen Wackenhut
Erleben Sie den Schwarzwald neu!

Die Klinik liegt idyllisch im nördlichen Teil des Schwarzwalds zwischen Karlsruhe im Norden, Freudenstadt im Süden, Stuttgart im Osten und der französischen Grenze im Westen. Landschaftlich ist die Region gekennzeichnet durch ihre Hügel und Berge, ausgedehnte Nadelwälder, schmale Bäche und weite Wiesen. Für zahlreiche Outdooraktivitäten und das Eintauchen in die unverwechselbare Natur ist der Nordschwarzwald mit dem Naturpark Schwarzwald, in den die Klinik eingebettet ist, bestens geeignet. Besonders hervorzuheben ist auch die räumliche Nähe zum Nationalpark Schwarzwald, der in 45 Autominuten bequem zu erreichen ist.

Gut zu wissen.
Informationen zu Reha-Antrag, Kostenübernahme,
Wunsch- und Wahlrecht sowie Therapieablauf.

Was ist vor der Aufnahme zu beachten?

Zunächst müssen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten klären, ob eine stationäre oder ambulante/teilstationäre Behandlung sinnvoll und notwendig ist. Wenn Ihr Arzt dies bejaht, ist er dabei behilflich, eine Kostenübernahme bei dem zuständigen Kostenträger zu beantragen.

Wer übernimmt die Kosten für die Behandlung?

Grundsätzlich können die Kosten für eine stationäre und ambulante/teilstationäre Behandlung in unserer de’ignis-Fachklinik von allen Sozialversicherern, also den Krankenkassen und den Rentenversicherern, übernommen werden. Auch die Beihilfestellen und privaten Krankenversicherungen genehmigen in der Regel einen Aufenthalt in unserer Klinik. Sie übernehmen die Kosten jedoch nur dann, wenn sie dies vor Beginn der Maßnahme schriftlich zugesagt haben.
Eine Krankenhauseinweisung durch den behandelnden Arzt reicht nicht aus. Nähere Auskünfte über das Antragsverfahren erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrer Rentenversicherung.

Servicestellen

In fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands gibt es Servicestellen unter der Regie der Rentenversicherungsträger. Die Mitarbeiter dieser Servicestellen können Sie beraten, helfen bei der Antragstellung und leiten den Antrag an den zuständigen Kostenträger weiter. In diesem Falle benötigen diese Servicestellen von Ihnen eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit einer stationären oder ambulanten/teilstationären Rehabilitation und möglichst auch eine Begründung, warum die Behandlung speziell in unserer Klinik erfolgen sollte. Die bereits erwähnten Hinweise für die ärztliche Begründung des Antrags gelten selbstverständlich auch in diesem Fall.

Wahl unserer Klinik für die Behandlung.

Sofern Sie unsere Klinik aufgrund Ihrer christlichen Orientierung aufsuchen wollen, sollte dies im Antrag erwähnt werden. Bei Anträgen an die Krankenkasse kann auch darauf hingewiesen werden, dass die religiösen Bedürfnisse der Versicherten bei der Auswahl der Leistungserbringer zu berücksichtigen sind (§ 2 Absatz 3 SGB V).

Auch die Rentenversicherung ist aufgrund des Wunsch- und Wahlrechts der Leistungsberechtigten gemäß § 9 Abs. 1 SGB IX angehalten, den berechtigten Wünschen der Versicherten zu entsprechen. „Dabei wird auch auf die persönliche Lebenssituation, … sowie die religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse der Leistungsberechtigten Rücksicht genommen.“

Wie ist der Therapieablauf / das Therapieprogramm gestaltet?

Die erste Phase der Therapie dient der Indikation und Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes, auf der Grundlage spezifisch vereinbarter Therapieziele. Sie beginnt mit einem Erstgespräch über die Krankheitsvorgeschichte sowie einer medizinischen Untersuchung. In diesem Therapieabschnitt lernen die Klienten ihren jeweiligen Bezugstherapeuten kennen und erhalten eine allgemeine Einführung in die Therapie.
Im Verlauf der Therapie wird der Behandlungsplan regelmäßig überprüft und falls erforderlich angepasst. Gegen Ende der Therapie stehen Belastungserprobungen und die Zukunftsplanung im Vordergrund. Bei Bedarf helfen wir bei der Organisation einer ambulanten Weiterbetreuung oder Nachsorge.

Die Behandlungsdauer ist vom Krankheitsbild abhängig. Sie beträgt erfahrungsgemäß zwischen vier und acht Wochen. Für die ambulante Rehabilitation bestehen Sonderregelungen.

 

 

Hinweis

Gerne beantworten wir weitere Fragen per E-Mail an info@deignis.de oder telefonisch unter 07453 9391-0Oder Sie nutzen einfach unser Kontaktformular. Wir melden uns dann in Kürze bei Ihnen zurück!

Modern eingerichteter Restaurant der de’ignis-Fachklinik in Egenhausen mit großen Fenstern und echtholz Raumtrennern
Restaurantbereich in der Fachklinik in Egenhausen

Unser Küchenteam kreiert für Sie feinste regionale, leichte und gesunde Köstlichkeiten und verwöhnt Sie mit
frisch zubereiteten Gaumenfreuden in unseren modernen Restaurantbereichen. Diese bieten Ihnen einen
schönen und gemütlichen Rahmen für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Darüberhinaus gehen wir gerne
individuell auf medizinisch begründete Sonderkost und Diäten ein.

Die Familie einbeziehen.

Müttern oder Vätern mit Kindern bieten wir die Möglichkeit, ihr Kind als Begleitperson mitzubringen. Leidet das Kind seinerseits unter einer psychisch (mit-)bedingten Erkrankung oder liegen relevante Störungen im familiären Miteinander vor, kann dies in der Behandlung begrenzt berücksichtigt werden. Die Kinder werden stundenweise betreut, so dass für die Eltern ausreichend Therapiezeit zur Verfügung steht, die individuell genutzt werden kann.

Unterstützung nach der Rehabilitation

Häufig stellt sich die Frage: Wie geht es nach der Rehabilitation weiter? Die Deutsche Rentenversicherung unterstützt ihre Versicherten mit Reha-Nachsorgekonzepten wie z. B. IRENA (Intensivierte REhabilitations-NAchsorge) und ASP (Ambulantes Stabilisierungs-Programm). Die Nachsorge kann von der Rehabilitationseinrichtung für die Zeit nach der Rehabilitation verordnet werden.

Die Nachsorge beinhaltet z. B.:

  • Aufnahme- und Abschlussgespräch
  • Teilnahme an Gruppentherapie-Angeboten
  • Entspannungstraining
  • Sozialberatung
  • Schulungen und Informationsveranstaltungen

 

Weitere Informationen

Einzelheiten zu den IRENA– und ASP-Programmen der Deutschen Rentenversicherung finden Sie auf der Website der Deutschen Rentenversicherung Bund, IRENA und der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, ASP.

 


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Downloads

  • Cover der Informationsbroschüre zur de’ignis-Fachklinik

    Informationsbroschüre zur de’ignis-Fachklinik

    Broschüre (PDF:2 MB)
    Download
  • Anmeldeformular "de'ignis-Fachklinik"PDF

    Anmeldeformular "de'ignis-Fachklinik"

    Anmeldeformular (PDF:42 KB)
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de’ignis-Fachklinik gGmbH
auf christlicher Basis für Psychiatrie,
Psychotherapie, Psychosomatik
Walddorfer Straße 23, 72227 Egenhausen
Telefon: +49 (0) 7453 9391-0
Fax: +49 (0) 7453 9391-193
E-Mail: info@deignis.de

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IBAN: DE50 6426 1853 0062 1680 02
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de’ignis-Wohnheim gGmbH
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D-72514 Engelswies
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de’ignis-Stiftung Polen
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Alle de’ignis Einrichtungen sind gemeinnützig und arbeiten überkonfessionell.
Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch gerne ausgestellt.