psychotherapeutische Behandlung auf Basis des christlichen Glaubens, Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik, stationäre und ambulante medizinische Vorsorge und Rehabilitation

Angststörungen

Zunächst einmal ist Angst eine normale, sinnvolle und im Grundansatz auch im Tierreich anzutreffende Reaktion auf Gefahren. Eine solche gesunde Angst befähigt uns z. B., blitzschnell zu reagieren, noch bevor wir eine Situation bewusst durchdacht haben. Blitzschnell werden Blutdruck und Puls gesteigert, die Atmung vertieft, die Augen geweitet, Blutzucker wird bereitgestellt: Das Stresshormon Adrenalin befindet sich in vollem Einsatz.

Normalerweise klingen diese Reaktionen rasch ab, sobald eine Gefahr vorbei ist. Manch einer hat so schon akute Gefahren so schnell bewältigt, dass für ein bewusst empfundenes Angstgefühl erst hinterher Zeit blieb. Verständlich wird dies am Beispiel einer Mutter, die ihr kleines Kind im Straßenverkehr gefährdet sieht und blitzschnell zu ihrem Kind rennt und es aus dem Gefahrenbereich holt.

Unter bestimmten Bedingungen können sich solche sinnvollen Angstreaktionen verselbständigen: Es kommt zu krankhafter Angst. Die normalen Komponenten der Angstreaktion (vegetativ durch Ausschüttung von Stresshormon, emotional durch Gefühl der Bedrohung, kognitiv durch gedankliche Situationsbewertung und motorisch durch schnellstmögliche Flucht) geraten aus ihrem sinnvollen Gleichgewicht.

Wenn Angst losgelöst von Bedrohungssituationen oder bei harmlosen Auslösern in unangemessen ausgeprägter Form auftritt, handelt es sich um eine pathologische (krankhafte) Form der Angst, die zu Angsterkrankungen führen kann.

Diese krankhafte Angst ist dem Menschen nicht angeboren, sie wurde durch negative Erfahrungen gelernt. Sie kann deshalb auch durch neue Erfahrungen wieder verlernt werden.

Man kann zunächst versuchen, sich selber zu helfen, indem man sich den angstauslösenden Situationen stellt, statt sie zu vermeiden. Dabei lässt sich in der Regel die Erfahrung machen, dass die Angst von alleine nachlässt, wenn man ihr lange genug die Stirn bietet.

Wenn das aber keine baldige Besserung bringt, sollte rasch der Fachmann aufgesucht werden. Das ist oft der erste Schritt der Angstüberwindung. Krankhafte Angst ist heilbar!

Behandlung:

In der de'ignis-Fachklinik werden Menschen mit Angststörungen sowohl stationär (stationäre medizinische Vorsorge und Rehabilitation) als auch in der Tagesklinik (ambulante Rehabilitation) behandelt.