psychotherapeutische Behandlung auf Basis des christlichen Glaubens, Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik, stationäre und ambulante medizinische Vorsorge und Rehabilitation

Burn-Out-Syndrome

Nicht alles, was im Alltag als “Stress” bezeichnet wird, ist negativ. Es gibt auch eine positive Stressbelastung, den so genannten “Eustress”, der im positiven Sinne als “Würze des Lebens” herausfordert und motivierend wirkt.

“Disstress”, das Gegenstück, beeinträchtigt indessen die körperliche und seelische Gesundheit negativ. Ob jemand etwas als negativen Stress empfindet, hängt von mehreren Faktoren ab. Da ist zunächst das Ereignis / die Situation an sich; die Vielzahl von “Stressoren”. Stress ist etwas sehr individuelles, für jeden etwas anderes.

Mindestens genauso wichtig ist aber, wie eine Person darüber denkt, denn “Stress findet im Kopf statt!”. In diesem Zusammenhang ist die Funktion der individuellen Stressverstärker zu erwähnen, wie z. B. “es allen recht machen wollen”, “zu viel auf einmal wollen”, “den Blick nur auf das Negative richten”.

Jeder Mensch hat seine individuellen Belastungsgrenzen. Wenn die häufig oder ständig überschritten werden, wird der Stress zu groß. Mit der Zeit ist der Mensch nicht mehr in der Lage, den Stress abzubauen und sich zu erholen. Dann können körperliche und seelische Krankheiten die Folge sein. Dazu gehören beispielsweise Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen aber auch Depressionen.

Es ist wichtig, die persönlichen Stressfaktoren zu identifizieren und bewusst Problemlösungen zu entwickeln. Neben diesen äußeren Reaktionen ist es sinnvoll, die eigenen Einstellungen und Bewertungen zu überdenken und umzulernen, z. B. Perfektionismus abzulegen und eigene Leistungsgrenzen zu akzeptieren. Als dritte Möglichkeit, Stress abzubauen, ist es empfehlenswert, für entsprechenden Ausgleich zu sorgen, z. B. durch körperliche Aktivität, Ablenkung, Hobbys und soziale Kontakte.

Behandlung:

In der de'ignis-Fachklinik werden an einem Burn-Out Erkrankte sowohl stationär (stationäre medizinische Vorsorge und Rehabilitation) als auch in der Tagesklinik (ambulante Rehabilitation) behandelt.