depressive Erkrankungen
Eine Depression (in der Medizin meist als “depressive Episode” bezeichnet), ist eine psychische Erkrankung, die sich durch gedrückte Stimmung, gehemmten Antrieb, Interessenlosigkeit und Freudlosigkeit äußert. Häufig kommen auch Schlafstörungen dazu sowie ein gestörtes Selbstwertgefühl, Hoffnungslosigkeit, Entscheidungsunfähigkeit, usw..
Bei Depressionen werden verschiedene Schweregrade unterschieden. Insgesamt erkranken 10 % der deutschen Bevölkerung einmal oder mehrmals in ihrem Leben an einer schweren depressiven Episode.
Je nach Schwere einer Depression kann sie mit latenter oder akuter Suizidalität einhergehen. Es wird vermutet, dass der größte Teil der Suizide in Deutschland auf Depressionen zurückzuführen ist.
Depressionen werden leider häufig nicht als solche erkannt, sind mit Medikamenten und Psychotherapie aber gut behandelbar.
Im Umgang mit depressiv erkrankten Menschen ist es wichtig, die Person zu ermutigen, sie zu entlasten aber gleichzeitig auch ehrlich zu ihr zu sein. Überforderte Familienmitglieder sollten sich rechtzeitig um eine eigene Unterstützung bemühen.
Gute Beziehungen, in denen auch aktuelle Empfindungen zur Sprache kommen, Herausforderungen ohne Überforderung und kreative Spielräume tragen wesentlich zu psychischer Gesundheit bei und helfen dabei, einer depressiven Erkrankung vorzubeugen.
Behandlung:
In der de'ignis-Fachklinik werden depressiv Erkrankte sowohl stationär (stationäre medizinische Vorsorge und Rehabilitation) als auch in der Tagesklinik (ambulante Rehabilitation) behandelt.

