Theologisch orientierte therapeutische Angebote
In diesem Bereich soll die Gottesbeziehung analysiert und neu strukturiert werden, damit der Bewohner auch hier ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Eigenverantwortung erreicht.
Hier sollen vor allem in der Praxis sehr häufig anzutreffende religiös verursachte Ängste, Schuldgefühle und andere ekklesiogene, pathogene Faktoren abgebaut werden.
Desweiteren geht es um den Aufbau einer positiven Glaubenshaltung, die wesentlich zur psychischen Stabilisierung eines Menschen beiträgt, indem der Einzelne durch eine positive, realitätsgerechte, christlich orientierte Glaubensmotivation Hilfe bei der Überwindung von Resignation und Hoffnungslosigkeit erfährt. Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der Reflexion und Bearbeitung unrealistischer überhöhter und realitätsferner Glaubenseinstellungen.

