psychotherapeutische Behandlung auf Basis des christlichen Glaubens, Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik, stationäre und ambulante medizinische Vorsorge und Rehabilitation

Beteiligung von de'ignis-Fachklinik an Forschungsprojekt der Universität Freiburg

Vorstellung des Ergebnisses auf 20. Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium in Bochum

Die de'ignis Fachklinik beteiligte sich am Forschungsprojekt “Bedarfsgerechte Patienteninformation für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden auf der Basis subjektiver Konzepte”, das von der Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin am Universitätsklinikum Freiburg durchgeführt wurde.
Die Ergebnisse wurden in einem Referat auf dem 20. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium im März 2011 in Bochum vorgestellt.


Charakteristika der Ausprägung subjektiver Krankheits- und
Behandlungsrepräsentationen bei Patienten mit depressiver Störung in Abhängigkeit von verschiedenen soziodemographischen Variablen

Heyduck, K., Glattacker, M. & Meffert, C.
Universitätsklinikum Freiburg, Abteilung Qualitätsmanagement und Sozialmedizin
(Direktor: Prof. Dr. med. W.H. Jäckel)

Patientenseitige Krankheits- und Behandlungskonzepte gelten als zentrale Einflussgrößen auf
gesundheits- und krankheitsbezogenes Verhaltens. Als Kernstück des Common-Sense-
Selbstregulationsmodells (Leventhal et al., 2001) steuern sie die Auswahl und Umsetzung von
Bewältigungsverhalten und werden mit einer Vielzahl von gesundheitsbezogenen Outcomes in
Zusammenhang gebracht (Hagger & Orbell, 2003). Damit sind sie auch ein wichtiger Indikator
des kognitiven und emotionalen Ausgangszustandes, mit dem Patienten eine Rehabilitation
antreten.
Mit dem Ziel, Ansatzpunkte für eine bedarfsgerechtere Gestaltung von Interventionen gerade
auch im Rahmen der Rehabilitation zu identifizieren, wird im vorliegenden Beitrag der Frage
nachgegangen, inwieweit die Ausprägung der Repräsentationen zu Krankheit, Medikation und
Rehabilitation und die Bewertung bisheriger krankheits- und behandlungsbezogener
Informationen bei Patienten mit depressiver Störung in Abhängigkeit von verschiedenen
soziodemographischen Variablen variiert.

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