psychotherapeutische Behandlung auf Basis des christlichen Glaubens, Psychotherapie, Psychiatrie, Psychosomatik, stationäre und ambulante medizinische Vorsorge und Rehabilitation

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen sind psychische Störungen. Es besteht für den Betroffenen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos. Die Störung bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich. Ältere Bezeichnungen für Zwangsstörungen sind Zwangserkrankung, Zwangsneurose und anankastische Neurose.

Symptome

Die für die diagnostische Klassifizierung nach der ICD-10 maßgebliche Haupt-Symptomatik der Zwangsstörung besteht in Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen. Bei mehr als 90 % der Betroffenen finden sich beide Symptome.

Beispiele:

  • Zwangsideen/Zwangsbefürchtungen
  • Zwangsimpulse
  • Grübelzwang
  • Reinlichkeitszwang, wie z. B. der Waschzwang
  • Kontrollzwang: Ständige Überprüfung von bestimmten Dingen, wie Herdplatten, Türschlössern, Gashähnen, Aschenbechern, wichtigen Papieren
  • Ordnungszwang: Es wird versucht, in der Umgebung immerzu Symmetrie, Ordnung oder ein Gleichgewicht herzustellen, indem Dinge wie Bücher oder Nahrungsmittel nach strengen Regeln perfekt geordnet sind.
  • Berührzwang: Zwang, Dinge anzufassen oder gerade nicht anzufassen
  • Zählzwang: Alle Dinge, die im Alltag auftauchen, werden gezählt
  • verbale Zwänge: Ausdrücke, Sätze oder Melodien werden immer wieder wiederholt

Behandlung:

In der de'ignis-Fachklinik werden Menschen mit Zwangsstörungen sowohl stationär (stationäre medizinische Vorsorge und Rehabilitation) als auch in der Tagesklinik (ambulante Rehabilitation) behandelt.